Vorgeschichte

Zur Geschichte der Darmstädter Elektrotechnik

Nach einem Papier von Prof. Dr.-Ing. R. Jötten vom 7.3.1977.

1882
Beginn der Darmstädter Fakultät für Elektrotechnik mit der Berufung von Dr. Erasmus Kittler zum 1. November 1882 auf den ersten Lehrstuhl für Elektrotechnik in Deutschland.
Arbeitsgebiete: Allgemeine Elektrotechnik, Elektrische Maschinen und Elektrische Meßtechnik. Assistenten waren u.a. von Dolivo-Dobrowolski, Waldemar Petersen und Karl Wirtz. Kittler wirkte bis 1915.
1894 Gründung des zweiten Lehrstuhl für Elektrotechnik und Besetzung mit Karl Wirtz. Fächer Allgemeine Elektrotechnik I, Meßkunde, Telegrafie und Telefonie. Einrichtung eines Labors für drahtlose Telegrafie und Telefonie. Wirtz wirkte in Darmstadt bis 1928.
1898 Errichtung des Lehrstuhls für Licht- und Kraftanlagen und Besetzung mit Adolf Sengel.
1899 Gründung des Elektrotechnischen Vereins an der Technischen Hochschule Darmstadt.
1915
Waldemar Petersen trat die Nachfolge von Erasmus Kittler an.
1918 Lehrstuhl für Elektrische Maschinen mir Ludwig Binder, dem 1921 Franklin Punga folgte. Binder wechselte an die TH Dresden.

Petersen, Sengel und Punga begründen die Darmstädter Energietechnik. Bis zum Ende der Fakultät im Jahre 1972 folgten ihnen die Professoren Hueter, Frühauf, Boeck bzw. Buchhold, Lebrecht bzw. Krämer, Andresen. Einzelheiten zeigt eine Grafik, die nach Fertigstellung hier eingestellt wird. Für die neuere Geschichte der Energietechnik sei auf die Darstellungen der einzelnen Fachgebiete verwiesen.

Wirtz dagegen begründete damit die Darmstädter Nachrichtentechnik. Als sein Nachfolger wurde 1930 Hans Busch berufen.

Zur Fortsetzung siehe Geschichte der Darmstädter Nachrichtentechnik.

Siehe auch Geschichte der Technischen Universität Darmstadt.